Heutige Nutzung des Hauses Eckstein

[su_note note_color=“#e0e0e0″]Das Haus Eckstein in Nürnberg wurde zuletzt von Architekturbüro Fritsch + Knodt & Klug umgebaut. Der Geschichte und dem Umbau des Hauses wird eine kleine Serie gewidmet, die in den nächsten Wochen auf Raumzeichner.de erscheinen wird. Neben der Architektur werden auch Städtebau und Geschichte analysiert und beschrieben.
Teil 1 – Haus Eckstein in Nürnberg[/su_note]
 
Heute wird ein Teil des Gebäudekomplexes des Hauses Eckstein vom Café „Zeitlos“ für seine Räumlichkeiten genutzt.
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Dieses befindet sich im südlichen Bereich des Hauses im Erdgeschoss. Das eigentliche Hausder Kirche, zu finden unter dem Namen „Eckstein“, erstreckt sich mit seinen Sälen, Büros sowie Groß- und Gruppenräumen über den restlichen Gebäudekomplex. Auf den ersten Blick wirkt das Haus von Innen kahl, kühl und ungastlich. Die Einrichtung ist funktional schlicht gehalten, denn der Publikumsverkehr macht es notwendig, dass die Räumlichkeiten leicht und schnell zu reinigen sind. Dunkle Steinböden stehen im Kontrast zu den einfachen, weißen Wänden und den Türen aus hellem Holz. Die Treppen sind aus Stahl gefertigt und mit Holzstufen versehen. Das Gemeindehaus wartet mit vielen Veranstaltungen auf. Das Programm reicht von Pilates und Yoga über Hilfe für Alleinerziehende bis hin zu spirituellen Meditationen.

Entwurfsskizzen der Architekten

Institutionen im Haus sind die Evangelische Fachstelle Al- leinerziehende, die evangelische Stadtakademie Nürnberg, das Forum Erwachsenenbildung/ ev. Bildungswerk e.v., das Nürnberger Evangelisches Forum für den Frieden und die Evangelische Jugend Nürnberg.

Haus Eckstein in Nürnberg

Café Zeitlos im Eckstein

Genau wie das gesamte Gebäude sind auch die Räume des Café Zeitlos‘ verwinkelt, was nicht in geringem Maße dazu beiträgt, dass der Gastraum eine gewisse Intimität hat und der Besucher sich behütet und geborgen fühlt. Kleine Gästegruppen können sich in eine der Nischen, die durch die Lage des Kamins entstehen, zurückziehen.

Auffällig sind die offen liegenden Lüftungsrohre, die sich wie Fremdkörper silbern glänzend von der seidenmatt dunkel- blau gestrichenen Decke abheben. Auch der Weg zu den Sanitäreinrichtungen, der durch eine in Wandoptik bemalten orangenen Tür von den kühlen Fluren des Eckstein abgetrennt ist, beschreibt einen radikalen Stilbruch. Durch ein massives Gitter sind die weiteren Flure des Eckstein abgetrennt, doch der Blick in die Treppenkonstruktion ist frei bevor die schwarz glänzenden Treppen in den Keller zu den Gästetoiletten führen.

Das Gebäude

Konzept und Vision

ZurKonzeptfindungwurdenBeteiligtevomArchitektenbiszum Nutzer in einem offenen Verfahren einbezogen. Gleichzeitig wurde die bauliche Umsetzung von den Architekten erarbeitet. Das Haus der Kirche sollte einladend gastlich und Raum für spirituelle Tiefe sein, es sollte das geistliche Leben aufnehmen und Gespräche fördern.
Unter einem Dach vereinigt werden sollten das Gemeindehaus St. Sebald, die evangelische Jugendarbeit, die Gremien und Informations- sowie Hilfsdienste, die allesamt dennoch eigen- ständig zu bleiben hatten.
Für das direkte Signal der Gastlichkeit sollten Infothek als auch Restaurant dienen.
Aus einem introvertierten Produktionsbetrieb galt es ein sich nach aussen öffnendes, einladendes Haus zu machen. Außer- dem sollte es ganz ohne Schwierigkeiten für jeden zu betreten sein, so war die Prämisse. Durch Offenheit und viel Licht sollte Angst und Beklemmung entgegengewirkt werden und durch gesicherte Barrierefreiheit ist der Zugang jedem möglich.

Das Haus der Kirche durfte nicht in Konkurrenz zu den großen Baudenkmälern in seiner nächsten Umgebung treten und sollte dennoch ein architektonisches Zeichen setzen. Die Möglichkeit, Bindeglied zwischen den verschiedendsten konzeptionellen und räumlichen Vorstellungen seiner Nutzer zu sein, deren Anspruch es war, eine eigene Identität in dieser Einrichtung zu bekommen, blieb erhalten.
Schnell entstand die Vision eines Hauses, das den Außenraum, die Straße, den Platz, einbezieht und innen wie außen durchläs- sig ist und dadurch alle Nutzungsebenen miteinander verwebt. Luft,Licht,Wasser,Pflanzen,FarbeundMaterialsolltenLeben spürbar machen, Positives ausstrahlen und Raum zur Ent- wicklung und Veränderung geben. Einblick und Ausblick sind gleichermaßen gegeben.

Umsetzung

Nachdem die dominante Ecksituation des Hauses am Rat- hausplatz lange diskutiert wurde und man schon probierte, das turmartige Eckgebäude von einst wieder herzustellen, ließ man diese Überlegung letzendlich aus mehreren Gründen fallen.
Buchstäblich ins Gegenteil verkehrt wurde diese Idee, indem die Hausecke im Erdgeschoss nun zurückgezogen wurde um so eine offene Arkade zu schaffen, über die die Empfänge der beiden Institutionen des Hauses erreichbar sind. Über die Ecke erreicht man den Gastronomiebereich sowie die Informationstheke des Eckstein.
Als Lebensader des gesamten Gebäudes entstand die zwischen
die Hauptbaukörper eingefügte glasüberdeckte Treppenhalle.
Durch- und Einblick in alle Nutzungsebenen ist über EmpHoalrbewanc,hsengässchen Brücken und Freitreppen gegeben. Sie führt durch das Gebäude
bis zum wieder auferstandenen Ellenbogengässchen, das einen
eigenen Eingang zum Haus der Kirche bekam.
Raumklima und Raumakustik werden durch die die östliche HallenwandgestaltendeBepflanzungpositivbeeinflusst.Diese hängendenPflanzgefäßewerdendurcheinDachwasserreser-
voir versorgt, das durch die Dachbegrünung von Schadstoffen befreitundsogefiltertdemWachstumskreislaufwiederzuge-
führt wird.
Über sich immer wieder aufweitende Erschließungsbereiche werden die unterschiedlichen Raumstrukturen zugänglich gemacht.
Es gibt Säle, Seminarräume, eine Bibliothek, ein mobiles Café der Behindertenarbeit, Gemeinderäume und Büroräume. Sie bieten durch ihre verschiedenen, verschachtelten Flächen Ni- schen und Plätze für Teeküchen und Sitzbereiche für Mitarbeiter und Raum für Informationsaustausch in Form von Stellwänden undRepräsentationsflächen.
Durch die Lebensader des Hauses wird der Blickbezug nach außen zur Nürnberger Burg, St. Sebald, dem Rathaus und zum Straßenraum hergestellt.
In Anlehnung an die bisherige Nutzung des Gebäudes der Druckerei Tümmels wurde das Konzept des industriellen Zweck- baus in differenzierter Weise in Material- und Farbwahl sowie inderBehandlungderOberflächenaufgenommen.
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Umbau und Neubau

Im Rahmen der neuesten Umbaumaßnahmen wurde unter Anderem der vorhandene Stahlskelettbau der alten Druckerei der den Ostteil des Gebäudekomplexes1 bildet, entkernt und durch die Treppenhaushalle erweitert.
Diese ist eine Konstruktion aus Stahlbeton und Glas.
Bauteil 1 besteht aus einem Untergeschoss, 4 Normalgeschos- sen und 2 Dachgeschossen. Der Dachstuhl ist eine Konstruktion vorwiegend aus Stahl und Holz.
Im Zuge der Umbauten wurde ein weiterer Neubau direkt an Bauteil 1 angeschlossen. Das sogenannte Bauteil 2 ist ein Stahlbetonmassivbau mit einem Untergeschoss, 5 Normal- geschossen und einem Dachgeschoss. Der Dachstuhl ist vollständig aus Holz konstruiert. AufgrundderVergrößerungderDachgeschossnutzflächemuss- ten in den Bestandsgebäuden die vorherigen Kehlbalkendach- konstruktionen abgebrochen werden. Sie wurden einheitlich durch Pfettendachkonstruktionen ersetzt.
Durch die geänderte Nutzung und bereichsweise Erweiterung mussten die vorhandenen Träger teilweise zusätzlich unter- stützt werden.

Baukörper und Volumen

Baukörper und Volumen

Den alten Feuerschutzbestimmungen folgend stehen die Dä- cher der drei Bestandsgebäudeschenkel traufseitig zu Straßen undInnenhof.DemwidersprechendbefindetsicheinSatteldach als verbindendes Stück über dem alten Innenhof , sodass es zum neuen, kleinen Innenhof giebelständig ist.

Funktion und Nutzung

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ImErdgeschossbefindensichdieoffenenundfreizugänglichen Räume wie das Foyer und wenige kleine Büros und die Räum- lichkeiten des Café Zeitlos im Südteil.
In den Räumen Richtung Süd und Ost in den oberen Geschos- sen befinden sich hauptsächlich die im Haus angesiedelten Büros während die öffentlichen Räume und Säle den westlichen Gebäudetrakt sowie den kleinen Glaserker und große Teile der Dachgeschossräume belegen.
Die Sanitärbereiche ziehen sich wie ein Kern senkrecht durch das Haus in der Mitte nahe des Aufzuges. Die Toiletten im Keller gehören zum Café Zeitlos und sind vom restlichen Eckstein abgetrennt.

Erschließung

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Die Zugänge vom Straßemraum zum Haus befinden sich in allen vier Himmelsrichtungen. Der Südliche Zugang ist der Haupteinang zum Café Zeitlos, der über eine breite Stahltreppe wenige Stufen hinauf in die Gastronomie führt. Im SüdOsten ist die eingezogene Erdgeschossecke der Eingangsbereich für den Nebeneingang des Zeitlos und den Haupteingang zur Infotheke des Eckstein. Gleich daneben an der Ostfassade befindetsichderrollstuhlgerechteEingangmitkleinerRampe, ebenfalls zur Infotheke und direkt zum Fahrstuhl des Hauses. Ein weiterer Eingang liegt im Ellenbogengässchen in der großen Glasfassade. Von diesem Eingang im Staffelgeschoss führt eine kurze Treppe mit Rollstuhllift in die erste Vollebene von der aus auch wieder der Fahrstuhl erreichbar ist.
Das Haus Eckstein als Haus der Kirche ist als Haus mit viel Begegnungsraum konzipiert. So dient die gläserne Treppen- haushalle nicht nur als reiner Wegraum sondern vor allem der Begegnung und dem Austausch, der Kommunikation.
Die offenen Freitreppen sowie die mehreren im Haus verteilten Treppenhäuser dienen nicht nur als Fluchtwege sondern vor allem dazu, eine Bewegungsdynamik im Haus zu schaffen. Egal wo das Ziel liegt, es gibt mehrere Wege, es zu erreichen und dabei wird zumeist auch eine der vielen Teeküchen pas- siert, die ebenfalls Teil des Begegnungskonzeptes sind. Neben den Teeküchen, Informationswänden und verstreut plazierten Stehtischen gibt es in der Treppenhaushalle auch einige kleine Sitzgruppen, die zum Gespräch einladen.
Die ganze Treppenhaushalle ist hell und offen gestaltet und mit vielen Pflanzen ausgestattet. Eine Reihe von Kübelpflanzen steht an der Glasfassade verteilt und eine hängende Pflanz- kastenkonstruktion befindet sich mitten in der Halle an der ehemaligenAußenwanddesOstbaus.DiePflanzeninstallation wird durch ein Regenwasserreservoir vom Dach gespeist. Pflanzen, Sitzgruppen sowie einige verteilt plazierte Details verleihen der Halle einen freundlichen Charakter mit viel Aufent- haltsqualität sodass der erste Eindruck eines Missverhältnisses zwischen Nutz- und Bewegungsfläche aufgehoben wird. Das Nutzungskonzept des Eckstein hätte kaum eine andere Verteilung der Flächenverhältnisse zugelassen.

Haus Eckstein in Nürnberg

Eckstein Haus der Kirche Nürnberg
[su_note note_color=“#e0e0e0″]Das Haus Eckstein in Nürnberg wurde zuletzt von Architekturbüro Fritsch + Knodt & Klug umgebaut. Der Geschichte und dem Umbau des Hauses wird eine kleine Serie gewidmet, die in den nächsten Wochen auf Raumzeichner.de erscheinen wird. Neben der Architektur werden auch Städtebau und Geschichte analysiert und beschrieben.[/su_note]

Geschichte des Hauses

Unter dem Eintrag „Ellenbogengässchen“, das durch den neuesten Umbau durch das Architekturbüro Fritsch + Knodt wieder hergestellt wurde, konnte im Bestand der Kommunalregistratur ein Grundstücksverkauf des “FlurstücksNr. 6101/2 der Gemarkung Sankt Sebald“ von der Stadt an „die Buchdruckerei W. Tümmels und den Verlag des Fränkischen Kuriers GmbH“ aus den Jahren 1941-1943 (C 7/VIII Nr. 1122) gefunden werden (Stadtarchiv Nürnberg).
Die erste Erwähnung des Grundstücks zur Burgstraße 1-7 in den Unterlagen des Stadtarchivs Nürnberg stammt vom 29. Juli 1879 aus einem Protokoll. In den Akten des Stadtmagistrats Nürnberg mit dem Betreff: Gesuch des Grundstücksbesitzers Wilhelm Tümmel um Aufstellung eines Dampfkessels […] vom 1. Oktober 1892 wird der Schriftverkehr samt einfacher Skizzen zum Umbau für den Einbau eines Kessels festgehalten.

Bilder mit freundlicher Unterstützung aus dem Stadtarchiv Nürnberg.

Der Architekt Georg Heim errichtete 1887/88 das “Haus des Fränkischen Kuriers“ an dieser Stelle. Aus alten Zeichnungen geht hervor, dass sich das Haus radikal veränderte, die Kubaturen aber blieben. Da in den Akten aus 1887 von der Errichtung gesprochen wird, ist spekulativ, ob das Gebäude in diesem Zug völlig abgerissen wurde (Zu einem Abriss konnte ich keine Belege finden.).
Unter Wahrung der vorgefundenen mittelalterlichen Baufluchten und Grundstücksstrukturen entstand ein Gebäudeensemble im „Nürnberger Stil“. Es wurde bewusst kein nüchterner Fabrikstil gewählt sondern eine würdige und harmonische Repräsentation.

Der Nürnberger Maler Friedrich Wanderer beriet Gerorg Heim stilistisch und griff auf die traditionellen Bauformen wie Chörlein, Ziergiebel und Erker zurück.
Die Bombenangriffe des 2. Weltkrieges zerstörten den gesamten Gebäudekomplex bis auf die südwestliche Ecke.

Wiederaufbau Druckerei Tümpels 1952 und Umbau 1968

Momentaufnahmen des Wiederaufbaus

Ab 1952 plante der Architekt Hans Huthöfer den Wiederaufbau des gesamten Areals. Von seiner Planung wurden allerdings nur Teile verwirklicht.
Es entstand ein für den Druckereibetrieb abgestimmter Betonstützbau in Verlängerung zum noch bestehenden zum Rathausplatz traufständigen Gebäude zwischen Burgstraße und Krämergasse. Die unbebauten Flächen dienten als Lade- und Rangierfläche der Druckerei.
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Nürnberg Ellenbogengässchen

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Nürnberg Ellenbogengässchen 49.456160, 11.077053

Allein der Funktion folgend wurde auf das repräsentative Äußere des Neubaues völlig verzichtet. Die inneren Funktionsabläufe standen im Vordergrund der Planung, sodass vergitterte Fenster sowie versteckte Zugänge entstanden und provisorische Zwischen- und Anbauten den Charakter des Rathausplatzes gänzlich veränderten.

Halbwachsengässchen 2, Untere Krämergasse 4 (Links), 1942

Aus einem Schreiben vom 12. Oktober 1948 von der Technischen Abteilung der Baupolizei an das Stadtbauamt geht hervor, dass laut Architekt die Erstellung eines Lagerschuppens zur Unterbringung von Material während der Bauarbeiten unbe- dingt notwendig sei. Anfang 1954 wurde laut Schlusskontrolle die Errichtung eines behelfsmäßigen Schuppens und eines Transformatorenraumes fertiggestellt.
Die Baupolizei setzt schon in einem Schreiben vom 26. Oktober 1948 Bestimmungen über den Umgang mit Materialien beim Bau des Hauses fest. So wird unter Anderem festgelegt, dass zur Mörtelbereitung nur scharfkantiger Bausand verwendet werden darf.
Sand- oder Backsteine sind laut Bestimmung gründlich zu reinigen, wenn sie aus einem Abbruch stammen.
Backsteine dürfen nur unter Verwendung von Portlandzement vermauert werden.
Die Untersichten der Treppen und der Podeste sind weiß zu verputzen.
Die Außenwände des Gebäudes sind zu verputzen und zu streichen.

Aus der Baubeschreibung vom 23.7.1968, unterschrieben mit Hans Huthöfer, Architekt BDA, für die erdgeschossige Hofüberbauung im „Anwesen der Firma W. Tümmels-Verlag, Nürnberg, Burgstr. 1-7“ geht hervor, dass die im Keller überdeckte Hofanlage im Erdgeschoss eine Maschinenaufstellung ermöglichen soll, weshalb eine Abstützung der Decke ins untere Kellergeschoss von Nöten sei.
Im Zuge dieser Baumaßnahme fertigte man eine Stahlkonstruktion zum Abfangen an, die im Keller auf die vorhandenen Fundamente und Mauern aufgestützt wurde. Diese Stahlkonstruktion wurde durch die Decke hindurchgeführt und oberhalb als Stütze für eine Überdachung genutzt.

Die Überdachung wurde aus vorgefertigten Betonteilen gebaut. Die statischen Berechnungen ergaben eine Belastarkeit der Decke mit 1,0t/m2. Die Fensterbrüstungen in Richtung der Maschinenhallen wurden herausgebrochen und die Fenster entfernt, sodass es eine Verbindung hergestellt werden konnte. Die an der Burgstr. gelegenen Räume wurden von ihr aus belichtet und belüftet während der neu überdachte Teil nun nur noch durch Lüftungskuppeln mit Frischluft und Licht versorgt werden konnte. Die Konstruktionen wurden aufgrund der hohen Gefährdung allesamt feuersicher ummantelt.

Ist die Umnutzung von Gebäuden historisch relevant oder ist es nur nostalgische Wehmütigkeit, die dafür sorgt, dass Gebäude unter Denkmalschutz gestellt werden?

[su_note note_color=“#e0e0e0″]Teil 2 – Heutige Nutzung [/su_note]

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